Psychotherapeutische Versorgung in Gefahr – Was Sie bis zum 26.06.2026 noch tun können

Derzeit wird auf Bundesebene über eine Budgetierung psychotherapeutischer Leistungen diskutiert. Nach Einschätzung vieler Berufsverbände könnte dies dazu führen, dass ein erheblicher Teil der heute verfügbaren ambulanten Psychotherapieplätze wegfällt. Teilweise wird von einem möglichen Verlust von bis zu 25 % der Behandlungskapazitäten ausgegangen. Für Patientinnen und Patienten würde das voraussichtlich noch längere Wartezeiten und einen erschwerten Zugang zu dringend benötigter psychotherapeutischer Hilfe bedeuten.

Viele Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten setzen sich deshalb für den Erhalt einer bedarfsgerechten Versorgung ein. Unter Fachleuten werden die geplanten Änderungen als „kalte Reform" bezeichnet.

Am 26.06.2026 findet die Schlussabstimmung im Bundestag zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) statt.

Was können Patientinnen und Patienten tun?

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Es gibt einen offenen Brief an Bundesministerin Warken, der sich gegen die geplanten Änderungen ausspricht. Diesen können Sie unterzeichnen:

Offenen Brief unterzeichnen
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Es gibt eine change.org-Petition, die sich gegen die Kürzung psychotherapeutischer Leistungen wendet. Diese können Sie unterzeichnen:

Petition unterzeichnen
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Gesetze werden von gewählten Politikerinnen und Politikern beschlossen. Erfahrungen aus der Praxis können dabei eine wichtige Rolle spielen. Wenn Sie befürchten, dass längere Wartezeiten oder eine Verschlechterung der psychotherapeutischen Versorgung Sie persönlich betreffen würden, können Sie sich an das Bundesgesundheitsministerium wenden. Persönliche Berichte darüber, wie schwierig die Suche nach einem Therapieplatz bereits heute ist, können helfen, die Bedeutung einer guten psychotherapeutischen Versorgung sichtbar zu machen. Jede Rückmeldung trägt dazu bei, dass die Perspektive von Patientinnen und Patienten im politischen Entscheidungsprozess gehört wird.

Nina Warken CDU · Bundesgesundheitsministerin nina.warken@bundestag.de poststelle@bmg.bund.de
Tino Sorge CDU · Parlamentarischer Staatssekretär BMG tino.sorge@bundestag.de